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Tavernen- und Getränkerechner

Dieser Getränkerechner sagt euch, wie viel ihr für eine Taverne, eine Bar oder ein Fest einkaufen müsst. Eine Taverne geht auf zwei Arten schief. Entweder ist um zehn das Bier alle, oder ihr fahrt am Montag mit zwanzig Kästen zurück, die niemand bezahlt hat. Beides sind Rechenfehler, und beide passieren beim Einkauf, nicht beim Ausschank.

Dieser Rechner macht daraus zwei getrennte Fragen. Wie viel Getränk braucht dieser Abend — das ergibt sich aus Köpfen, Stunden und einem Erfahrungswert. Und: Was genau kauft ihr dafür ein — das ist eure Liste, Fass für Fass und Kasten für Kasten, mit euren Preisen.

Anschließend prüft er, ob das eine zum anderen passt: ob die Liter reichen, ob die Mischung aus Alkoholischem und Alkoholfreiem stimmt und ob jedes Getränk auf der Karte mehr einbringt, als es im Einkauf gekostet hat.

Was gekocht statt ausgeschenkt wird, steht im Lagerküchen-Mengenrechner; ob sich der Abend insgesamt trägt, rechnet der Ticketpreis- und Break-even-Rechner.

Wie viel wird gebraucht?

Annahmen
  • Liter je Gast und Stunde: 0,4
  • Anteil alkoholischer Getränke: 45 %
  • Schwund und Bruch: 5 %
  • Gewünschter Rohertrag: 50 %

Gesamtbedarf

400,0 Liter · 4,0 Liter je Gast

  • Alkoholisch: 180,0 Liter
  • Alkoholfrei: 220,0 Liter

So wird gerechnet

Der Bedarf entsteht aus Gästen × Abenden × Ausschankstunden × Liter je Gast und Stunde. Der Faustwert der Eventgastronomie ist ein halber Liter je Gast und Ausschankstunde — über fünf Stunden also 2,5 Liter pro Person und Abend.

Gerechnet wird in Litern und erst danach in Einheiten. Eine Runde Bier und eine Runde Schorle sind nicht dasselbe Volumen; eine in „Getränken“ gezählte Menge lässt sich zwischen beiden nicht sinnvoll aufteilen. Aus den Litern werden über die Ausschankgröße Stückzahlen — also das, was ihr bestellt und tragt.

Der Alkoholanteil liegt üblicherweise zwischen 30 und 50 Prozent. Der Rest ist Wasser, Schorle und Limonade, und der wird regelmäßig unterschätzt: Beim Planen fällt er niemandem ein, an einem heißen Tag ist er als Erstes leer.

Der Mindestverkaufspreis teilt den Einkauf durch die verkauften Einheiten, nicht durch die gekauften. Schwund und Bruch werden bezahlt und nicht ausgeschenkt — wer Einkaufspreis plus Aufschlag nimmt, verliert bei jedem Prozent Schwund Geld.

Zur Einordnung der Größenordnung: Die Wiesn-Bilanz 2025 der Landeshauptstadt München nennt rund 6,5 Millionen Maß auf rund 6,5 Millionen Besuche — also einen Liter Bier je Besuch.

  • Getränkemengen: Faustwerte der Eventgastronomie (rund ein halber Liter je Gast und Ausschankstunde, 30–50 % davon alkoholisch) — keine Normwerte
  • Abgleich der Größenordnung: Wiesn-Bilanz 2025 der Landeshauptstadt München
  • Ausschank an Minderjährige: § 9 JuSchG — im Rechner nicht abgebildet, aber am Tresen bindend

Alle Werte mit Quelle und Prüfdatum stehen im Kennzahlen-Register — dort steht auch, wann sie zuletzt gegen die Verordnung geprüft wurden.

Häufige Fragen

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Orientierungswert. Dieser Rechner ersetzt keine Abstimmung mit Ordnungsamt, Bauaufsicht, Feuerwehr oder Fachplanung. Die Muster-Verordnungen der Länder weichen voneinander ab, und für eure Veranstaltung gilt die Verordnung eures Bundeslandes samt der Auflagen aus eurer Genehmigung.

Stand der Kennzahlen: 1.0 · zuletzt geprüft: 2026-09-18